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Mee(h)r erleben 2016

                                       Mee(h)r erleben 2016

                                                                              Rekorde und neue Ziele

 

Immer wieder viel Mee(h)r erleben an der Ostsee

Es ist kaum möglich, eine noch größere Zahl von Veranstaltungen in eine Woche zu packen wie beim 9. Mee(h)r erleben Ende Juli 2016 am Rosenfelder Strand. Bereits Wochen vorher waren die Stellplätze auf dem Campingplatz ausgebucht und das Organisationsteam schwitzte intensiv bei der Vorbereitung. Bereits vorm offiziellen Beginn am 22. Juli füllten sich die Stellplätze mit Mobilheimen und Zelten.

 

Zwischen Linedance, Wasserrutsche und Petanque    

Einige Programmpunkte haben schon seit vielen Jahren Tradition. Hierzu zählen unter anderem der Petanque-Ostsee-Pokal, Qi Gong, Schach und Airbrush.

Dazu gehört ebenfalls das abwechslungsreiche Abendprogramm rund um das Festzelt. Jeden Abend rauchte es hinterm Deich und die Brutzel- und Spezialienküche hatte gemeinsam mit der Mobiltheke ihre Pforten geöffnet.

DFK-Präsident Herbert Steffan war selbst jeden Tag mit am Versorgungsstand und brutzelte Leckeres auf dem Grill. Jeden Abend gab es ein anderes Spezialitätengericht zum Aktionspreis, das sich so mancher Fan der Gaumenfreuden nicht entgehen ließ.

Diese Stärkungen waren besonders für die nötig, die an den zahlreichen Radtouren teilnahmen, welche mit bis zu über 100 Kilometer Gesamtstrecke aufwarteten. Per Drahtesel ging es unter anderem auf die Insel Fehmarn, nach Oldenburg und nach Cismar. Stark frequentiert waren zudem wieder die 2 Nacktwanderungen mit je ca. 6 Kilometer Länge. Hier galt der ausdrückliche Hinweis „Unterwegsverpflegung mitnehmen“. Die Betreuertruppe vom Kinderzirkus faszinierte die Zuschauer am Freitagabend mit einer Feuershow auf dem Ostseedeich, die einen galanten Schuss Exotik brachte.


 

Weihnachten in Familie

Die Truppe der Jungen und Junggebliebenen kam 2016 unter anderem aus Frankfurt am Main, Wuppertal, Osnabrück, Flensburg, Neumünster, Itzehoe und Krefeld. Fynn und Sina waren erstmals mit von der Partie und begeistert. Dazu trug nicht nur das ausgedehnte gemeinsame Frühstück bei. „Wir sind wie eine riesige Familie, sehen uns gern und lassen uns dabei immer wieder was Tolles einfallen, um angenehme Stunden zu schaffen.“, erläuterte Nico von den Jungen Aktiven Naturisten (JAN) verblüfften Fragenden, warum er und seine Mitstreiter denn mit Weihnachtsmannzipfelmützen herumliefen. Ja, sie prägten das Mee(h)r erleben 2016, die rotbemützten Weihnachtsmänner und Weihnachtsmänninen. Bereits zum Frühstück leuchtete ein toller Weihnachtsbaum und es gab sogar einen Adventskranz. Wenn da mal keine Weihnachtsstimmung aufkommt! Die Mannschaft von JAN absolviert im Jahr mehrere gemeinsame Events und unterstützt beim Mee(h)r erleben die Veranstaltung tatkräftig.

 

Abwechslungsreiche Zeit für Kinder

Das Team der Kinderanimation, geleitet von Ute und Olli, kümmerte sich um die Zirkusvorstellung und die umfangreichen Vorbereitungen. Man könnte schon sagen, die Zirkusvorstellung und die akribischen und abwechslungsreichen Übungsstunden während der ganzen Woche sind bereits ein Markenzeichen geworden. „In diesem Jahr hatten wir immer so 30 bis 40 Kinder in den Übungsstunden dabei. Wir konnten alles unter freiem Himmel absolvieren, das gibt immer wieder zusätzlich Schwung. Nur die Generalprobe haben wir dann im Festzelt gemacht, damit die kleinen Zirkuskünstler das Gespür für ihre Manege kriegen.“, ziehen die Macher der Kinderanimation Bilanz. Ute, Olli, Matze, Marcello und Jochen haben die Rasselbande trainiert und dabei geholfen, dass jedes Kind so seine Stärken entdeckt. Auch im Laufe des Tages und am Abend wurden die Kinder betreut und errangen mitunter sogar den einen oder anderen Sieg beim heiß umkämpften Bingo im kleinen Festzelt gemeinsam, welches für alle wieder eine magische Anziehungskraft hatte. Dazu leisteten nicht zuletzt die tollen Preise ihren Beitrag. Aber auch Ronny aus Jena hat wieder mal abgeräumt und bewies sich als versierter Glücksspieler, gegen den so manches Team einfach doch keine Chance hatte. Trotzdem konnte Matze ein erspieltes Souvenir auf seine Weiterreise mitnehmen, die er gleich am Samstagabend nach der gelungenen Kinderzirkusvorstellung antrat.

 

 

Frisch geduscht zu Höchstleistungen

Am schwersten beim diesjährigen 7. Internationalen Naturistenlauf hatten es wohl die Kleinen. Just als sie um 14:00 starteten, ging ein Regenschauer nieder, der eine richtige kalte Dusche war. Tapfer hielten die zwei Startgruppen durch und wurden entsprechend von den Zuschauern angefeuert. Das half und zeigte die Achtung vor der jungen sportlichen Leistung.

Wie immer ging es international zu.

Mit 208 Teilnehmern schlugen die Aktiven den Läuferrekord vom vergangenen Jahr. Zu den Sportlern zählten unter anderem Louis aus Berlin, der aber ursprünglich aus Indonesien kommt. Am weitesten angereist zum Lauf war Miguel, beheimatet in Venezuela und mit kanadischem Pass. Weiterhin brachten die Sportfreunde aus Schweden, Dänemark und den Niederlanden internationales Feeling.


Lang zog sich die Siegerehrung am Samstagabend hin, und das hatte seinen guten Grund. Die Veranstalter schätzen den Internationalen Naturistenlauf als Breitensportveranstaltung, bei der sich jeder seinen Fähigkeiten und nach seinem Vermögen einbringt. Die Leistungen aller zählen. So wurde jeder Teilnehmer einzeln genannt und bekam die Urkunde mit seiner persönlichen Bestzeit, die er an diesem Tage am Ostseestrand absolviert hatte.

Das hieß nicht, dass die Sieger der einzelnen Disziplinen ohne Pokale heimgehen mussten. Eindrucksvoll die Siegerehrung der Kinder. Eins ist sicher: Nachwuchssorgen gibt es beim Internationalen Naturistenlauf nicht. Laufen, Nordic Walking und Walken werden in den nächsten Jahren bestimmt wieder viele Sportler anziehen.

 

 

Bilanzen einer Woche

„In diesem Jahr hatten wir 50 Helfer beim Internationalen Naturistenlauf und 156 Freiwillige, die das Programm, das Catering und die Veranstaltung unterstützten. Danke!“ Günther Hedderich war sichtlich erleichtert, dass die 10 Tage so harmonisch liefen und allen bestens in Erinnerung bleiben. Dafür sprechen nicht zuletzt die 62 Prozent Teilnehmer von Mee(h)r erleben, die immer wieder kommen.


 

 

 

INF - Präsidentin Sieglinde Ivo ließ es sich nicht nehmen, Dank an die Aktiven des Teams auszusprechen, die die Veranstaltung möglich machten. Dazu zählte auch Fotograf Detlef Schleicher, der den DFK und andere befreundete Verbände und Vereine stets mit tollen Bildern beliefert.

Dank geht natürlich an das Team des DLRG, das für die Wasserrettung da ist und bei sonstigen Problemen den Urlaubern gern hilfreich zur Seite steht. Ebenso wichtig ist die Freiwillige Feuerwehr Grube, die die Veranstaltung ebenfalls mit absichert. Beiden kommen übrigens die Startgelder des Naturistenlaufs zugute, der ein Spendenlauf ist.

Günther Hedderich vom Mee(h)r-erleben-Team merkte trotzdem kritisch an, dass es schön wäre, wenn sich im nächsten Jahr wieder mehr Teilnehmer der Veranstaltung zu Helferdiensten bereit erklären würden.

„Das ist das, wovon unsere gemeinsames Event lebt. Wir haben alle unseren Anteil.“ Vorfreude auf das nächste, das mittlerweile 10. Mee(h)r erleben, war allen bereits anzumerken.

„Es gibt bereits 52 Anmeldungen für 2017“, so betonte Hedderich. Damit ist schon mal ein guter Anlauf mit Schwung in Gange.

Sieglinde Ivo ergänzte: „Der Vorbereitungsmarathon für das Mee(h)r erleben 2017 beginnt ja schon morgen.!“ Deshalb sind ab sofort neue Ideen gefragt und herzlich willkommen. Frischer Wind ist willkommen!

Text: Dirk Koch

Fotos: Detlef Schleicher  - Impressionen - 

 

 

Anmeldung  

Mee(h)r erleben 2016 war ausverkauft -

 

Veranstaltungsplan 2016  

  

Der 7. Internationaler Naturistenlauf fand am 30.07.2016 statt.

Ergebnisliste 2016 

 

 

Anmeldungen zum Naturistenlauf waren in 3 Sprachen möglich.

Weitere Informationen  - hier -

  

                      Foto Norbert Sander                                      ...   wir freuen uns auf Mee(h)r erleben 2016

 

 

Schöne Verpackung für den Internationalen Naturistenlauf 2016

 

 

 

Möchte man jemanden eine Freude machen, so sucht man nach dem passenden Geschenk.

Anschließend bemüht man sich, es in ein schönes Schmuckpapier zu hüllen. Alleine die aufwendige Verpackung soll die Wertschätzung zum Ausdruck bringen.

 

Mit dem Internationalen Naturistenlauf verhält es sich in ähnlicher Weise.

Jedem Teilnehmer wird diese Wertschätzung entgegen gebracht.

Deshalb ist es auch eine Selbstverständlichkeit an der Verpackung zu arbeiten.

Hierfür verbringt Franz, der Organisator des Internationalen Naturistenlaufes, so manche Zeit in seiner Kellerwerkstatt, um das Eine oder Andere für den Lauf zu fertigen und die vielen Kleinigkeiten vorzubereiten.

Wenn es dann im Sommer wieder soweit ist und sich die Aktiven zum Nacktlauf auf dem Gelände des FKK Camping Ostsee treffen, schmücken Schilder, Banner und Fahnen die Strecke.

Hoffen wir, dass sich die Läuferinnen und Läufer über die "Verpackung" ebenso freuen, wie über das eigentliche Geschenk, den gemeinsam erlebten "Internationalen Naturistenlauf".