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Mee(h)r erleben 2015


Auf trübe Wetterlage folgte sonniger Internationaler Naturistenlauf.



So könnte man wohl das Nackt-Laufevent 2015 zusammenfassen.

Die vorangegangene Woche, also die Zeit von "Sportlich Mee(h)r erleben" war der norddeutschen Wetterlage ausgesetzt. Somit fanden die täglichen Trainingsrunden unter einem anderen Charakter als in den letzten Jahren statt. War sonst die tägliche Frage "möchte ich heute aufstehen um am Lauftraining teilzunehmen?" so wurde diese Frage in diesem Jahr umgeschrieben in "möchte ich bei 13 Grad nackt meine morgendliche Runde drehen?" Viele beantworteten dies mit einem "ja".

 

Die Läuferinnen und Läufer, die dies getan hatten, bereuten ihre Entscheidung  nicht. "Hautregulierung" so heißt das Phänomen des menschlichen Körpers, das für Eigenwärme sorgt. Stehen bleiben geht da sicherlich nicht, aber das war ja nicht der Sinn des frühzeitigen Treffens. So mancher legte jedoch seine Trainingseinheit auch in die Schlechtwetterlücken, und von denen gab es doch so manche.

So konnte man auf dem Gelände immer wieder eifrige Sportler sehen, die durch ihr Adamskostüm unverkennbar als Teilnehmer des Naturistenlaufes auszumachen waren.
Zur Wochenmitte wurden dann die ersten Wetterprognosen für den Wettkampftag vorhergesagt. Die Vorhersagen ließen hoffen.

Und so war es auch. Schon am Freitag bei der Einweisung des 70-köpfigen Helferteams war meist Sonne angesagt. Als dann am Samstagvormittag die Vergabe der Startnummern begann, zeigten sich Wetter, aber auch die Menschen von ihrer sonnigen Seite.

Strahlen konnte auch Franz Dirscherl der Organisator des Internationalen Naturistenlaufes, denn ein neuer Teilnehmerrekord wurde aufgestellt.

201 Läuferinnen und Läufer waren gemeldet.


Um 13:45 Uhr war es dann soweit. Herbert Steffan, der Präsident des DFK und diesjähriger Schirmherr der Veranstaltung durfte die ehrgeizigen Athleten und ein stimmungsvolles Publikum begrüßen.

Bei idealem Laufwetter starteten die zwei Nachwuchsgruppen, dann im Anschluss die Disziplinen 5.000 Meter-Laufen, -Walken und -Nordic Walken und schließlich die Königsdisziplin 10.000 Meter-Laufen.
Der Internationale Naturistenlauf ist in der Naturistenszene längst eine Kultveranstaltung geworden.

Dabei sein ist für viele FKKler Pflicht. Manche nehmen unvorstellbares auf sich um mitzulaufen.

Sie reisen für diesen Lauf eigens aus allen Teilen der Bundesrepublik an.

Freuen durften wir uns auch über Läuferinnen und Läufer aus Österreich, aus der Schweiz, aus den Niederlanden oder aus Schweden.

Für beste Stimmung sorgten auch 2015 wieder unsere dänischen FKK-Freunde, die mit fast 40 Personen auf dem Gelände des FKK-Camping Ostsee ein eigenes Areal belegten.

Erwähnenswert ist auch die uns in den letzten Jahren lieb gewonnene Familie aus den USA, die bereits zum dritten Mal eigens zu diesem Ereignis angereist ist. Die Menschen aktiv auf oder an der Strecke, aber auch die das Event als Zuschauer verfolgten, wurden mit einem tollen Erlebnis belohnt.

Wer diesen Termin versäumt hat, für den gibt es am Samstag, 30. Juli 2016 eine weitere Möglichkeit dabei sein.

Ergebnisliste


Text:    Franz Dirscherl
Fotos: Detlef Schleicher / Norbert Sander / Franz Dirscherl  

 

 

Die Lübecker Nachrichten berichteten ebenfalls über diesen tollen Spenden - Naturistenlauf an der Ostsee.

- Bericht -

 

 

Der DLRG und die

Freiwillige Feuerwehr in Grube

freuten sich über die
grosszügigen Scheck's.

Danke an alle Beteiligten für eine gelungene Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mee(h)r erleben 2015 – Kurzbericht + Aufruf

Startklar für den Sommer? Dann auf die Plätze, fertig, los! Nach diesem Motto versammelten sich auch in diesem Jahr Ende Juli über 500 Ostsee-Abenteurer zum 8. Internationalen FKK-Familientreffen

„Sportlich Mee(h)r erleben“ am Rosenfelder Strand. Mit dem großen Naturistenlauf als Höhepunkt und Abschluss gleichermaßen, der wie in den Vorjahren noch einmal einen ganzen Schwung Tagesgäste auf das Campinggelände „spülte“ (nachdem der große Sturm-Regen vorbei war, der das Camp geschlagene sechs Tage in Atem hielt, die gute Stimmung aber natürlich beileibe nicht vermiesen konnte).

Über die Rekordteilnehmerzahl von 201 Läufern, Walkern und Nordic Walkern in allen Altersklassen – inklusive einer erneut großen Gruppe der 'Danske Naturister' – zeigte sich Organisator Franz Dirscherl begeistert (auch über die 70! Helfer auf und neben der Strecke): „Das beweist, dass dieser Lauf schon in der 4. Auflage unter FKK'lern und Naturisten zur Institution geworden ist.“

Institution – dieses Attribut passt auch auf die gesamte Veranstaltung, die jedes Jahr Stammgäste, aber auch viele interessierte „Neulinge“ lockt. Von langjährigen DFK-Vereinsmitgliedern, über Fördermitglieder bis hin zu „nicht-DFK-organisierten“ Familien ist immer alles dabei – eine bunte Mischung,

die den Rosenfelder Strand jedes Jahr aufs Neue in eine wunderbare Urlaubsstimmung versetzt - die aber auch immer jede Menge Aktionen, Ausflüge, Aktivitäten und helfende Hände sieht.

Gesamtorganisator Günther Hedderich bilanzierte: „Bei 'Sportlich Mee(h)r erleben' ist man nicht nur dabei, sondern wirklich mittendrin!“ Kein Wunder, dass sich auch der neue DFK-Präsident Herbert Steffan nicht zweimal bitten ließ, am Zapfhahn auf dem allabendlich geöffneten Bierwagen mitzuwirken. Er schaffte es zwischen zwei Pils sogar, ein umfassendes Fazit für diesen Bericht zu ziehen -

voll auf den Punkt gebracht: „Supergeil!“

Seid dabei!

Möchtet auch ihr diese einzigartige, preisgünstige Urlaubswoche einmal selbst erleben? Dann meldet euch an – am besten heute noch, denn die Plätze sind begrenzt und jedes Jahr begehrter. Ihr wart schon einmal mit dabei, vielleicht sogar dieses Jahr? Dann wisst Ihr ja schon Bescheid – wieder anmelden aber trotzdem nicht vergessen!

An dieser Stelle weisen wir darauf hin,

dass „Mee(h)r erleben“ 2016 wieder toll wird –

merkt euch den Termin vor: 22. bis 31. Juli 2016.

Und denkt bitte auch daran, dass bereits beim übernächsten Mal 2017 das große Jubiläumstreffen zum zehnten Geburtstag stattfindet. Zehn Jahre Action, Spaß, Zusammenhalt, super Wetter, entspannte Atmosphäre, nette Menschen und ganz viel Lebensfreude –

das wollen wir feiern und rufen jetzt schon ALLE, (ja, wirklich alle – auch dich!) auf,

vom 21. bis 30. Juli 2017 zum Rosenfelder Strand zu kommen – mit Sack und Pack, Kind und Kegel, mit dem ganzen Verein. Ob mit Wohnwagen oder Zelt, Rosenfelde kennt die Welt!

Und die Welt kennt Rosenfelde – vielleicht auch dich, schon ganz in Bälde!

Laufend aktuelle Infos, Anmeldung und mee(h)r? Schau mal auf meehrerleben.de! Hier findest du auch alle Kontaktadressen, wenn du dich einbringen möchtest. Auch während des Jahres werden immer kreative Köpfe und Planer gesucht. Hast du gute Ideen für die Veranstaltung, vielleicht sogar etwas ganz Besonderes zum Jubiläum 2017? Möchtest du etwas auf die Beine stellen? Melde dich, wir sind immer auf der Suche nach guten Ideen!

Zum Abschluss sei noch ein Hinweis für die nächsten Jahre gestattet:

Ohne Helfer geht es nicht! Wenn „Mee(h)r erleben“ auch künftig zu diesen günstigen Konditionen Bestand haben soll, sind die tatkräftigen Hände aller gefragt. Ob beim Grillen, am Zapfhahn, beim Spielefest, bei zahlreichen anderen Aktivitäten und Ausflügen und immer gerne auch neuen Angeboten – hier kann sich jede/r nach seinen/ihren Stärken und Vorlieben einbringen! Versprochen! Wenn jeder ein wenig macht (pro Tag braucht es nur etwa 20 Helfer) – anstatt einige wenige alles – haben alle mehr davon!

Text: S. Hülsbömer





„Sportlich Mee(h)r erleben“ -

eine Ode an die schönste Zeit des Jahres

Ob am Strand, im Festzelt, im Meer,
auf der Campingwiese, so nebenher,
zwischen Bingozelt, Nackensteak und Wurst,
oder am Bierwagen mit mächtigem Durst:
Hier geht die Post ab, für Jung und „Alt“,
warm in der Sonne, im Zelt manchmal kalt,
bei Aktionen, Ausflügen, Zirkus, Spielen und Partynacht,
da macht's auch nichts, wenn mal donnernd das Gewitter kracht.

Fahrradtouren nach Oldenburg, Fehmarn, Heiligenhafen,
lassen sportliche Radfahrer nachts ermüdet ruhig schlafen,
Fair-Play-Fußball, Petanque, Kubb und Training für den Lauf,
sorgen für Schweiß, Muskeln und Frohsinn zuhauf,
das große Spielefest mit Speedstacking, Button-Maschine, Ronnys Polizei-Show,
Airbrush-Tattoos, Muschelspiegel-Bastelei und Dosenwerfen bringt ein lautes „Wow!“

Strandspiele, Sandburgen-Contest, Zirkus und Hansa-Park
versüßen den Kleinen und Kleingebliebenen den sonnigen Tag.
Die „Großen“ setzen auf motorisierte Ausflüge bis nach Dänemark,
es gibt hier zurecht niemanden, der das nicht leiden mag.

So manch einer mit und auch viele ohne Sonnenbrand,
haben sich verliebt in den Rosenfelder Ostseestrand.
Also ist es kein Wunder, wenn auch in diesem Jahr
das 8. Internationale FKK-Familientreffen war ganz wunderbar.
Zu „Sportlich Mee(h)r erleben“ wird’s immer voll,
denn alle wissen: Wetter, Leute, Stimmung – alles ganz toll!

DANKE an alle, die organisieren, verpflegen und helfen,
FSG, VFN, DFK, DLRG, Ostseefreunde mit allen Feen und Elfen!
Eines gilt für uns alle, die da waren mit der ganzen Bagage:
Wir kommen auch nächstes Jahr wieder, keine Frage!

Text: S. Hülsbömer


                                       Impressionen einer gelungenen Veranstaltung findet Ihr  - hier -



Was bei „Sportlich Mee(h)r erleben“ abends am Deich so los ist… - eine „Bingoreportage“

Fünf vor sieben im Bingozelt. Der „1. FC Bingo Stammtisch“ ist schon vollbesetzt – wer hier sitzt, weiß warum (Vitamin B und so – vielleicht aber auch einfach nur Spielsucht ;-)...). Die anderen Tische füllen sich nun auch schnell. Kathi und Oliver, die heute die Gastgeber geben, versprechen: „Heute ist alles erlaubt.“ Na mal sehen... Die Kugelschreiber werden herumgereicht, es folgen Bingozettel gegen den Einsatz jeweils einer Biermarke. Auf den 5x5 Felder großen Zetteln sind 25 Zahlen vermerkt, die nun im besten Fall allesamt aus der Lostrommel gezogen werden  - weil das aber absolut im Bereich des Möglichen ist, sollen die gezogenen Zahlen auch noch waagrecht, senkrecht oder diagonal ein schönes Muster ergeben. Wer das als erster pro Runde schafft, gewinnt einen Preis. Und die Attraktivität der Preise steigt Runde um Runde – also merke: Je später der Abend…

Was nun folgt, ist eine wilde Ziehung, die jede Lottofee vor Neid erblassen lässt – Zahlen fliegen in Lichtgeschwindigkeit durch das Zelt – 11, 36, 69, 18, 5, 4… Irgendwann stehen die ersten, weil sie vier Zahlen in bestimmtem Muster ankreuzen konnten. Bis die kleine Leonie schließlich „Bingo“ ruft, weil sie mit der fünften Zahl auch noch Glück hatte, vergehen weitere Minuten. Vom Stammtisch tönt es zwar sofort „Schiebung!“, aber das ist natürlich nicht so gemeint. Nach der Übergabe eines T-Shirts und eines Mini-Ventilators geht es sofort mit der nächsten Runde weiter. Dass wir da mal nicht aus der Puste kommen… Bingo!

Text: S. Hülsbömer



Zwischen Wind und Wolken

Mee(h)r erleben 2015 brachte auch Sonnenstrahlen

Johannes aus Böblingen war wieder dabei, nun schon zum dritten Mal am Rosenfelder Strand. Er hat in Neuseeland die Freikörperkultur für sich entdeckt, in seiner schwäbischen Heimat ist die Auswahl an Stränden nicht so besonders, deswegen ist das Mee(h)r erleben immer wieder ein Ereignis. Ronny aus Jena in Thüringen ist ebenfalls zum x-ten Mal hier, und so geht es vielen anderen auch. Ein Event mit Faszination zieht eben seine Teilnehmer an.

 

Bunt gemischt

Es ist die Mischung aus Menschen, Begegnungen, Veranstaltungen und Ereignissen, die den Reiz des Mee(h)r Erleben ausmacht. Natürlich auch die des Wetters, die 2015 eine ganz besondere war. Rekorde wurden gebrochen, zum Beispiel die Teilnehmerzahl des Naturistenlaufs. Andere Rekorde wurden nicht getoppt, aber das lag bei der Nacktwanderung in erster Linie am Wetter. Die erste der geplanten zwei Wanderungen musste ganz und gar abgesagt werden. Hauptfaktor beim Mee(h)r Erleben sind aber immer wieder die Menschen. Täglich wurden an die 20 Helfer benötigt, die unter anderem am Abend dafür sorgten, dass der Rost rauchte und die deftigen Speisen die hungrigen Mägen füllten. Von dem unentgeltlichen Einsatz der Helfer lebt solch eine Veranstaltung, wie auch Teamleiter Günther Hedderich immer wieder zu betonte.

 

Bilderbuchwetter...

... hatte das Mee(h)r erleben 2015 nur zu ausgesuchten Zeiten und Tagen. Von bester Ostseesonne wurde der Naturistenlauf beschienen. Ansonsten fegte oft ein sehr frischer Wind über Platz und Strand, geregnet hat es zum Glück meist in der Nacht. Einige hofften auf eine Wiederholung des tollen Wetters vergangener Jahre. Vielleicht aber sollte man die Erwartungen nicht gleich zu hoch stecken, dann wird man nicht enttäuscht. Einige Veranstaltungen mussten gar ganz ausfallen, das tolle Wassertrampolin blieb leider die meiste Zeit unbenutzt. Aber man sollte es doch mit den Aktiven am DLRG-Stützpunkt halten: „Die Ostsee ist nicht zugefroren, es hagelt nicht, es schneit nicht. Wo ist hier schlechtes Wetter?“ Claudia hatte da den Bogen raus: Sie sprang ohne zu zögern in die Ostseewellen. 16 Grad hatte das DLRG - Team für Luft und Wasser ausgewiesen. “Der Pazifik bei mir daheim hat auch nur um die 16 Grad rum, nur die Luft ist halt meist wärmer.“ Insofern gesehen, hat das Wetter zu mehr Abwechslung beigetragen.

 

Erwartungen und Wünsche

 

Am letzten Samstag hieß es erst einmal ausschlafen. Das tägliche Training in den sportlichen Laufdisziplinen fand nicht statt, für viele Teilnehmer eine willkommene Auszeit vor der großen Anstrengung. Die meisten hielt es jedoch nicht lang in den Federn, denn die Sonne kitzelte an den Nasen und lockte zum ersten Frühstück im Freien vor Zelten und Wohnwagen, die ersten Mutigen bewegten sich sogar gleich früh Richtung Strand. Bereits vor zehn herrschte großer Andrang bei der Startnummernvergabe für den Naturistenlauf. Die Kleinen waren ganz wild darauf, sich mit einer Nummer bemalen zu lassen. Bei Uli und Sigrid aus Bremen war Spannung angesagt, denn wegen des frühen Trainingsbeginns vertrauten sie auf ihre in der Heimat antrainierten Kräfte und nutzten die Urlaubstage zum Ausschlafen. Sigrid war sich trotzdem sicher, einen guten Platz im Mittelfeld zu erreichen. Patrick aus Kaiserslautern schätzte seine Fähigkeiten realistisch ein und freute sich darauf, die zehn Kilometer in unter einer Stunde zu schaffen. Rund um seine Heimatstadt trainiert er textil, weil es dort keine anderen Möglichkeiten gibt. Im Urlaub freut er sich deshalb jedes Jahr mit seiner Familie auf die kleiderlose Zeit. Für den 44jährigen Alexander aus Gifhorn in der Lüneburger Heide ist das Dabeisein alles. Vor allem das nackte Laufen hat es ihm angetan, das hier problemlos möglich ist. Daheim im Wald macht er es auch manchmal, wobei die Sporthose in der rechten Hand dabei obligatorisch dazugehört. Am Strand schöpft die 33-köpfige Abordnung der Dänischen Naturisten noch etwas Kraft, 22 von ihnen nehmen am Lauf teil. Einige bemalen sich auf dem Campingplatz schon ganz patriotisch mit ihrer Nationalflagge. Diese präsentiert sich nun damit schon das zweite Mal beim Naturistenlauf. Andere Laufteilnehmer tun es ihnen gleich. So leuchteten im Lauf dann auch die Fahnen der USA und des deutschen Bundeslandes Bayern.

 

Auf die Plätze, fertig, los!

Schnell füllt sich der Platz am Startpunkt, als es auf 14:00 zugeht. Der Fotograf der Lübecker Nachrichten ist beeindruckt. Einige autorisierte andere Fotografen des DFK sind ebenfalls vor Ort, private Kameras jeglicher Art werden nicht bemüht. Rücksichtsvoller Umgang mit den Personenbildern ist oberstes Gebot.

Die über 70 Helfer haben schon lange ihre Posten bezogen. An ausgewählten Punkten gibt es für die Läufer an diesem Nachmittag Wasser zu tanken. Natürlich kein Mineralwasser, sondern kühles stilles Wasser. Das bekommt bei der Bewegung besser.

Wegen des kühlen Wetters der vergangenen Tage waren die Teilnehmerzahlen erst in den letzten drei Tagen in die Höhe geschnellt. Unerwartet wurde so mit 201 Teilnehmern ein neuer Rekord aufgestellt. Das war auch ein Grund zur Freude für den DLRG-Stützpunkt Rosenfelder Strand und die Freiwillige Feuerwehr Grube. Der Internationale Naturistenlauf ist ein Spendenlauf. Die Teilnehmergebühren gehen je zur Hälfte an DLRG und Feuerwehr.

 

Die Läufer gingen dann nach und nach an den Start. Beim Nachwuchslauf war der Andrang so groß, das zweimal gestartet werden musste. Das lässt für kommende Jahre hoffen. Alle Läufer wurden vom Publikum gebührend angefeuert. Wirklich eine Leistung war, dass einige Kinder bei den Erwachsenendisziplinen mitliefern und anerkennenswert Plätze belegten. Julia ließ sich bei ihren 5000 Metern nicht aus der Ruhe bringen, sie hielt ihr Tempo durch. Das ist das Geheimnis ihres guten Abschneidens. Leonhard tat es ihr gleich, und Alexander aus dem US-Bundesstaat Kalifornien nutzte seinen guten Trainingsstand voll aus. Übrigens nahmen auch seine Eltern am Lauf teil. Für alle Läufer war der Naturistenlauf eine Herausforderung, die sie unter strahlender Ostseesonne gemeistert haben.

 

Einzigartiges Erlebnis für die Kinder

Einige Erwachsene stahlen sich während des Laufes mit ihrem Handtuch vom Platz und genossen eine Auszeit am Strand. Sie hatten es sich wohl verdient: Marcel und Co hatten die gesamte Woche die Betreuung der Kinder in der Zirkusschule und auch sonst in der Hand. Sandburgen-Wettbewerb und Wassertrampolin gehörten auch dazu. Freizeit hatten sie deshalb ganz selten, und wenn, waren sie trotzdem als Ansprechpartner von den Kindern umringt. Sogar bei der Bingorunde am Schluss des Tages. Die paar Stunden am Strand während des Naturistenlaufes waren für sie nur die Ruhe vor dem Sturm, denn die Zirkusvorstellung am Abend stand an. Das sie die Kinder begeistert haben, konnte jeder die gesamte Woche lang merken. Keiner kam freiwillig zu spät zur Probe, und so manches Kunststück wurde vor den Eltern noch am Samstag Vormittag voller Konzentration geübt. Dazu kamen die schwierigen Bedingungen der täglichen Proben im Festzelt, denn alles musste wegen des ungünstigen Wetters unter Dach und Fach geschehen. Viel Trubel auf engem Raum wollte koordiniert sein. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für viele Erwachsene war deshalb die Kinderzirkusaufführung am Samstagabend der unbestrittene Höhepunkt der Woche am Rosenfelder Strand.

Das waren lediglich ein paar Eindrücke einer winddurchtosten Woche, die vielen Vieles bot. Kontakte, Begegnungen, Freundschaften und Erinnerungen gingen im Gepäck mit heim.

Da sich pünktlich zum Ende der Veranstaltung das Wetter auf sommerliche Wohlfühltemperaturen umstellte, beschlossen einige spontan, ihren Aufenthalt zu verlängern.

Das war dann das Sahnehäubchen auf der diesjährigen Veranstaltung.

 

Text: Dirk Koch

Fotos: Detlef Schleicher

 

***

 ... für 2015 sind KEINE Anmeldungen mehr möglich !!!

 

 

Der Veranstaltungsplan ist fertig.

Fleissige Teamer haben sich viele Gedanken gemacht,

um möglichst vielen Gästen und Urlaubern

ein tolles sportliches, aktives Angebot zu machen.

 

 

 

Veranstaltungsplan Mee(h)r erleben 2015

 

 

 

Anmeldung zum FKK-Familientreffen sind für 2015 nicht mehr möglich !

 

 

 

Anmeldung zum 6. Internationalen Naturistenlauf

 

 

Der Internationale Naturistenlauf erfreut sich wie bekannt, steigender Beliebtheit.
Immer mehr Menschen nehmen am Lauf teil oder säumen die Strecke auf dem Gelände des FKK-Camping Ostsee am Rosenfelder Strand.
Dem möchte der DFK Rechnung tragen und sorgt nun für eine noch bessere Beschallung im Start-Ziel-Bereich.
700 Watt sollen die bisher schon unbeschreibliche gute Stimmung zusätzlich befeuern.
Aber auch der Moderator des Jahres 2015 wird sich über mehr Leistung freuen.
Einmal mehr zeigt der DFK, dass er den Internationalen Naturistenlauf bestens unterstützt.

 

Die Pokale 2015 sind schon bereit -

und warten auf die Sieger Wink

Der Internationale Naturistenlauf erfreut sich wie bekannt, steigender Beliebtheit.
Immer mehr Menschen nehmen am Lauf teil oder säumen die Strecke auf dem Gelände des FKK-Camping Ostsee am Rosenfelder Strand.
Dem möchte der DFK Rechnung tragen und sorgt nun für eine noch bessere Beschallung im Start-Ziel-Bereich.
700 Watt sollen die bisher schon unbeschreibliche gute Stimmung zusätzlich befeuern.
Aber auch der Moderator des Jahres 2015 wird sich über mehr Leistung freuen.
Einmal mehr zeigt der DFK, dass er den Internationalen Naturistenlauf bestens unterstützt.


 

 

 

Mee(h)r erleben 2014

Meehr erleben 2014 war ein voller Erfolg.

Mehr als 500 Teilnehmer nahmen auch in diesem Jahr am 7. Internationalen FKK Familientreffen an der Ostsee teil.

Zahlreiche Gäste aus 18 Ländern fanden den Weg auf den FKK Campingplatz Ostsee in Grube. Ein Bus aktive Naturisten aus Dänemark kam nur zum Naturistenlauf und war begeistert.

Das erstklassige Organisationsteam hat einen ausgefüllten Terminplan erstellt, bei dem alle Gäste in jeder Altersklasse etwas fanden, an dem sie Spass und Freude hatten und sich beteiligen konnten.

Viel Sport stand auf dem Programm von Beachvolleyball, Beachringtennis über Boule, Fahrrad fahren, Jonglieren, Wandern oder Laufen, bis zum Tai Chi war alles dabei. Fussball durfte auf einem Deutschen FKK Campingplatz auch nicht fehlen und die Biker kamen ebenfalls nicht zu kurz. Die Ostsee lud bei speziell bestelltem Meehr erleben Wetter zu Wasserspielen ein.

Sandburgen bauen am Strand war ein voller Erfolg für Kinder und Erwachsene.

Für Groß und Klein, fröhlichen, aktiven Naturisten jeden Alters war das reichliche Tages- und Abendprogramm zusammen gestellt. Alle angebotenen Veranstaltungen, die ein motiviertes Team vor Ort vorbereitet hat wurden sehr gut besucht und fanden eine rege Beteiligung.

Das Miteinander ist immer etwas ganz besonderes auf diesem Platz, bei dieser ganz besonderen FKK Veranstaltung einmal im Jahr. Viele Teilnehmer treffen sich nur hier jedes Jahr wieder, tauschen Gedanken und Erinnerungen aus.

Abendliche Treffen am Veranstaltungszelt und den vielen kulinarischen Möglichkeiten runden das Gemeinschaftsgefühl ab. Viele fleissige Hände sorgten dafür, dass niemand hungrig in die Nacht gehen musste. Oldieabend, Partynacht, Disco und vor allem Karaoke fanden regen Anklang und werden sicher im nächsten Jahr wieder im Programm sein.

Spass, Freude, sportliche Aktivität gute Unterhaltung, miteinander Gestalten stehen im Vordergrund und Mittelpunkt von Meehr erleben.

Danke allen Teilnehmern, allen Teamern, die sehr fleissig waren in ihrem Urlaub-

und an das motivierte, engagierte Organisationsteam vom FKK Camping Ostsee in Grube.

Bis zum nächsten Jahr.

Impressionen  der Veranstaltung

 

Günther Hedderich begrüsst die Gäste und wünscht allen eine

erlebnissreiche schöne Woche.

 ankommen - dabei sein - Spass haben - Urlaub

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bericht des Organisators des FKK-Laufes

Franz Dirscherl 

 

- immer me(e)hr ..... so müsste das Fazit des Internationalen Naturistenlaufes im Jahr 2014 eigentlich lauten.

Der Nacktlauf, eine oder vielleicht sogar die Veranstaltung des FKK-Familientreffens "Mee(h)r erleben", das alljährlich auf dem FKK-Camping Ostsee nahe der Ortschaft Grube stattfindet, hatte wieder einmal alle Rekorde gebrochen. 192 Läuferinnen und Läufer wollten an dem außergewöhnlichen Nackt-Erlebnis teilnehmen. Zur Erinnerung, im Jahr 2011 waren es noch genau 100 Aktive weniger und wir dachten, bereits damals die Schallmauer erreicht zu haben.

Was bewegt inzwischen so viele Menschen an der Laufveranstaltung nackt teilzunehmen? Das müsste man sicherlich jeden einzelnen fragen. Bestimmt hat jeder für sich seine eigene Antwort. Tatsache ist jedoch, diese Menschen nehmen zum Teil unvorstellbare Anstrengungen in Kauf, um beim Internationalen Naturistenlauf an den Start gehen zu können.

Stefan zum Beispiel, er bekommt im Sommer keinen zusammenhängenden Urlaub. So setzte er sich Freitag nach der Arbeit im 765 km entfernten Stuttgart in den Zug, fuhr mit Zwischenübernachtung in Hannover nach Oldenburg, wo er bereits das Taxi hin bestellt hatte.

Pünktlich zur Startnummern-Vergabe war er auf dem FKK-Camping Ostsee. Für ein paar Kontakte war noch Zeit, ehe Stefan dann die Laufstrecke von 5.000 Meter in einer beachtlichen Zeit absolvierte.

 

Anschließend ging es für ihn gleich unter die Dusche, denn das Taxi wartete bereits und wie gekommen, trat er wieder seinen Heimweg an.

Oder was hat Wolfgang bewogen, unbedingt dabei zu sein, wenn die Nordic Walker an den Start gehen?

Wolfgang hatte seinen Wohnwagen am 09. August nicht mehr zur Verfügung. Deshalb beschloss er einen Tag vor dem Wettkampf einfach "ohne" anzureisen und im PKW zu übernachten. Nicht so schlimm? Na ja, Wolfgang ist bereits 74 Jahre und da ist das vielleicht doch eher außerge­wöhnlich.

Aber nicht nur die Lauf-Aktiven seien erwähnt. Joachim und Heidi hatten sich tatsächlich schon ein Jahr zuvor als Streckenposten angemeldet. Gleich nach ihrer Ankunft in diesem Jahr, erinnerten sie nochmals "wir sind dabei, was sollen wir tun".

Die Schilderungen würden sicherlich ein Buch füllen. Aber bereits diese Beispiele sollten zeigen, dass es schon etwas Besonderes sein muss am Internationalen Naturistenlauf teilzunehmen.

Vielleicht bist auch DU im nächsten Jahr mit dabei, wenn am 01. August 2015 am Rosenfelder Strand der Startschuss fällt.

 

 

Anbei kleine Einblicke von der Dänischen Begeisterung

 

  - hier -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

viele Köche haben hier nicht den Brei verdorben Wink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Detlef S.   Text: DFK

 

Ein Erfolg - der Int. Naturistenlauf 2014.

Es gab viele Auszeichnung der Aktiven Läuferinnen und Läufer beim Internationalen Naturistenlauf 2014

Auch in diesem Jahr gab es für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer der Nachwuchsläufe einen funkelnden Pokal.


Bei den Erwachsenen erhielt jeder eine schmuckvolle Urkunde.

Für einen Pokal reichte da die bloße Teilnahme nicht aus. Nur die Schnellste oder der Schnellste in der jeweiligen Disziplin durfte durch Franz Dirscherl, dem Organisator des Internationalen Naturistenlaufes, eine stattliche Trophäe überreicht bekommen.

Zwei der begehrten Pokale errangen Teilnehmerinnen aus Dänemark, einen Pokal ein Läufer aus Schweden, die restlichen verblieben bei den Aktiven aus Deutschland.

Text: Franz Dirscherl

 

 

 

 

 

 

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Die Aktiven dürfen wiederkommen“
FKK – Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ zeigt ein lebendiges Bild des Naturismus
Wofür hat „Mee(h)r erleben“ im Jahre 2014 gestanden ? Es sind das abwechslungsreiche Programm, die Freude am Naturismus sowie vor allem die Gemeinschaft und die vielen Begegnungen gewesen, die die FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ am Rosenfelder Strand im schleswig – holsteinischen Grube geprägt haben. Unter dem Dach der Internationalen Naturisten-Föderation (INF), des Deutschen Verbands für Freikörperkultur (DFK) und der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) haben sich Natururistinnen und Naturisten aus der ganzen Bundesrepublik, aber auch aus vielen anderen Nationen wohl fühlen können.
„Wir haben 511 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ostseeküste begrüßen dürfen, von denen sich 438 durch ihr persönliches Engagement eingebracht haben“, hat beim Abschlussabend der Camp-Organisator Günther Hedderich sein Resümee gezogen. Die aktiven Menschen am FKK-Strand in Rosenfelde hat er gleich für das kommende Jahr 2015 erneut eingeladen und nochmals betont, dass die FKK – Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ vom Engagement der Urlauberinnen und Urlauber lebe. So gelinge es auch, den Preis für die beliebte FKK – Familienfreizeit überschaubar zu halten.
„Mee(h)r erleben“ trotzt gegenwärtig den Unkenrufen, dass die Freikörperkultur sich gerade über Wasser halte. „Mee(h)r erleben“ zeichnet ein lebendiges Bild des bundesdeutschen Naturismus. Gerade junge Familien haben die Gelegenheit, von den vielfältigen Angeboten der FKK – Familienfreizeit zu profitieren.
Eine Rekordteilnehmerzahl hat beispielsweise der 5. Internationale Naturistenlauf erlebt. Mit 192 Sportlerinnen und Sportlern im Eva-und-Adam-Kostüm überrifft von Franz Dirscherl organisierte Sportveranstaltung sämtliche Erwartungen. Als Walker, Nordic-Walker und Läufer suchen die Laufbegeisterten jeden Alters über 5000 und 10000 Meter den Wettstreit. „Ich bin immer wieder überrascht, welche Mühen einzelne Menschen auf sich nehmen, um am Naturistenlauf teilzunehmen“, zeigt sich Franz Dirscherl begeistert. Aus verschiedenen europäischen Ländern, aber auch aus den USA reisen Läuferinnen und Läufer an die Ostsee.
Wer nackt durch die Natur wandern wollte, hat bei der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ die Begegnung mit der Nacktwander-Pionierin Nicole Wunram suchen können. Mit 61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist sie eine ca. 6 Kilometer lange Strecke auf dem Gelände des FKK – Campingplatzes und um ihn herum gelaufen. „Ich geniesse es immer wieder, die Ostseebrise auf der Haut zu spüren“, ist nicht nur eine Reaktion gewesen, die nicht nur Nicole Wunram geäußert hat.
 „Des Kaisers neue Kleider“ haben Naturistinnen und Naturisten bei einer Bodypainting – Aktion ankleiden können. Ein Bungee-Gerüst hat das traditionelle Kinderfest bereichert. Mit dem Sandburgenbau ist die Kreativität der kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt worden.
Ja, die Begeisterung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist groß gewesen. „Man kennt sich und freut sich auf ein Wiedersehen“, haben zahlreiche Naturistinnen und Naturisten zum Abschluss unterstrichen. Sie hoffen, dass die Begegnungen ihren lebendigen Charakter behalten. Vielleicht entwickeln sich die Programm – Angebote ja auch weiter, so dass „Mee(h)r erleben“ auch Abwechslungsreichtum bietet.
Original-Text: Christoph Müller     (Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen)

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Anmeldungen für 2015 sind ab September auch online möglich.

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 Veranstaltungsplan 2014

 

Wir sind dabei -

Du auch ?                  

Jetzt im Sommer wollen wir Spass

auf dem FKK-Camping Ostsee.

Meehr erleben muss man erleben.

Am 1. August geht es los Wink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.06.2014

 

 

Lederkombi und Freude am Nacktsein                                                   24.05.2014

FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ bietet Bikern ein Zuhause

Eine Erfolgsgeschichte soll man fortschreiben. Mit diesem Gedanken sind derzeit engagierte Naturistinnen und Naturisten mit den Vorbereitungen für die Biker -Touren während der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ beschäftigt. Wenn vom 1. bis 10. August 2014 im schleswig-holsteinischen Grube das beliebte Naturisten-Treffen stattfinden wird, werden auch Motorrad-Freundinnen und Motorrad-Freunde mit Spaß am Nacktsein dabei sein.

          „Wir freuen uns mächtig“, erzählt knapp 11 Wochen vor dem Start der Veranstaltung Daniela Schleicher. Sie trägt mit Uli Pieper die Verantwortung für die Biker-Touren durch die norddeutsche Tiefebene.

Im vergangenen Jahr hätten zahlreiche Bikerinnen und Biker an den zwei Ausflugstouren teilgenommen. In diesem Jahr hoffen Daniela Schleicher und die anderen Biker auf Wachstumspotential. Eine Biker-Tour sei eine willkommene Abwechslung, wenn der FKK-Urlaub am Ostseestrand gemacht werde.

Den Organisatoren ist es klar, dass das Mitnehmen des Motorrads für die Beteiligten oft mit Mühe verbunden sei. Denn Familien kämen häufig mit dem PKW und einem Wohnwagen. Da gehöre das Motorrad nicht unbedingt zum Standard. Dass ein Familienmitglied dann beispielsweise separat mit dem Motorrad reise, sei für die Durchführung der Biker-Touren eine große Verpflichtung.

Daniela Schleicher, die selber aus dem Rheinland kommt, gesteht zu, dass Motorrad-Touren durch die schleswig-holsteinische Idylle seinen ganz eigenen Charakter habe. Es sei halt keine Tour durch die urwüchsige Eifel oder das abwechslungsreiche Sauerland mit vielen Höhenunterschieden. Norddeutschland müsse man mögen. Auf dem Motorrad werde dies mehr als offenbar.

Die FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ sei zwar ein Eldorado für Menschen, die Freude am Nacktsein hätten. Doch würde jede Biker-Tour in angemessener Motorradkleidung stattfinden. In diesem Zusammenhang sei „Mee(h)r erleben“, mit mehreren Leidenschaften zu Hause zu sein, meint Günther Hedderich, der für die Veranstalter Deutscher Verband für Freikörperkulutr e.V., die Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) und die Internationale Naturisten-Föderation (INF) als Campleiter agiert.

Wie sieht denn eine Biker-Tour aus während der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ ? Bis zu 200 Kilometer würden an einem Tag gefahren, erläutert Daniela Schleicher. Natürlich würden gemütliche Gelegenheiten zur Einkehr gesucht, so dass auch außerhalb des FKK-Campingplatzes am Rosenfelder Strand Begegnung stattfinde. Erfahrungsgemäß werde so manches Netzwerk bei einer solchen Biker-Tour geknüpft. Betreff der Motorrad-Touren während „Mee(h)r erleben“ hoffen alle, dass auch im Naturistenalltag vo Ort die Begegnungen fortgesetzt würden.

Dies hofft Campleiter Günther Hedderich in besonderer Weise. Als Präsident der FSG NW ist er immer dankbar für Zuwachs bei den organisierten Naturistinnen und Naturisten. Er hofft auch, dass die Bikerinnen und Biker auch so manchen Impuls in die Bewegung brächten.

Wörtlich: „Dann haben alle Freundinnen und Freunde der FKK etwas davon.“

Text: Christoph Müller
Foto: Detlef Schleicher

 

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INTERNATIONALER NATURISTENLAUF auf Werbetour in Österreich                                            15.5.2014

Wie bereits in der Zeitschrift NAHTLOS BRAUN (Nr. 2/2014) und auch auf der Homepage des ÖNV angekündigt, findet am 09. August 2014 der Internationale Naturistenlauf statt. Mit der Österreicherin Sieglinde Ivo übernimmt in diesem Jahr erneut die Präsidentin der INF die Schirmherrschaft der Veranstaltung. Somit ist Österreich in ganz besonderer Weise am Naturistenlauf beteiligt. Aber natürlich liegt es Franz Dirscherl, dem Organisator des Internationalen Naturistenlaufes, sehr am Herzen auch aktive Teilnehmer aus der Alpenrepublik am Start begrüßen zu dürfen. Franz Dirscherl ist selbst ein halber Wiener, denn seine mütterlichen Wurzeln hat er hier im 11. Bezirk Simmering.

Deshalb führte es ihn, seine Frau Ingrid und die Freunde Beate und Gerd, nicht ganz zufällig auf das Gelände des Wiener Naturistenparks Lobau. War es eine Urlaubsreise, war es eine Werbetour für das vom 01. bis 10. August stattfindende Internationale FKK-Familientreffen "Mee(h)r erleben" an der Ostsee oder waren die vier auf Reklamefahrt für den Inter-nationalen Naturistenlauf? Natürlich war es von allem ein bisschen.

Der Wienaufenthalt stand wirklich unter einem guten Stern. Trotz schlechter Wettervorher-sagen lachte meist die Sonne. Sonnig war auch der Empfang auf dem Gelände durch die liebevolle Gästebetreuerin Haidi. Zudem kümmerte sich Susi in charmanter Art um das leibliche Wohl. Erwähnens, aber auch empfehlenswert ist das weitläufige Areal des Naturistenparks Lobau. Nette Menschen konnte man wirklich viele antreffen, ob sie sich allerdings auch für den Naturistenlauf werben haben lassen, das wird sich erst im August zeigen. Auf alle Fälle hängt im Schaukasten das Plakat des Internationalen Naturisten-laufes und im Büro liegen Anmeldeformulare auf. Wir würden uns freuen wenn neben den vielen Nationen in diesem Jahr auch viele österreichische Naturisten am Lauf teilnehmen würden.

Als kleines Dankeschön durften Franz und seine Begleiter zum Schluss eine Umhängetasche von "Mee(h)r erleben" überreichen. Ob als Botschafter des FKK-Familien¬treffens, des Internationalen Naturistenlaufes oder auch nur als Urlauber, sicherlich wird das nicht der letzte Besuch bei den FKK-Freunden in Wien gewesen sein.

Franz Dirscherl

 

 

 

 

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„Menschen prägen eine Veranstaltung“                                                                                          27.04.2014

 

Vorbereitungen für die FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ laufen auf Hochtouren

 

Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“, die vom 1. bis 10. August 2014 auf dem FKK – Campingplatz am Rosenfelder Strand im schleswig – holsteinischen Grube stattfinden wird. Der Vizepräsident des Deutschen Verbandes für Freikörperkultur e.V. (DFK), Edgar Nesseler, und der Präsident der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen, Günther Hedderich, sind davon überzeugt, dass die Spannung steigt. „Die Anmeldungen trudeln stetig ein. Die Logistik der Veranstaltung wird Woche für Woche deutlicher“, berichten die Frontmänner von „Mee(h)r erleben“.

 

 Hedderich und Nesseler erwarten, dass die Bedeutung der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ in der Naturistenszene bleiben wird. Entscheidenden Anteil daran habe der Internationale Naturistenlauf, der am Samstag, 9. August, auf dem Gelände des FKK-Campingplatzes am Rosenfelder Strand stattfinden wird. Franz Dirscherl, der seit Jahren die Publikumsveranstaltung für den DFK, die FSG NW und die Internationale Naturisten-Föderation (INF) auf die Beine stellt, freut sich. Denn in diesem Jahr wird erstmals sogar eine Tagesreise aus Niedersachsen angeboten für Frauen und Männer, die am Internationalen Naturistenlauf teilnehmen wollen.

 

Franz Dirscherl: „Dies spricht für den Geist der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ und des Internationalen Naturistenlaufs. Die Veranstaltungen leben von dem Geist und vor allem von dem Eigenengagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So ist die Tages-Busreise, die in Hannover startet, ein Beweis dafür, dass Menschen eine Veranstaltung prägen.“

Ohne es zu wollen, spricht Franz Dirscherl eigentlich über seine eigene Person und seine eigenen Aktivitäten. Mit seiner Freude am Detail und seiner kommunikativen Art prägt er den Internationalen Naturistenlauf am Rosenfelder Strand . Als Beobachter hat man den Eindruck, dass der Naturistenlauf nicht nur eine nette Veranstaltung für Nacktsportler sein soll. Franz Dirscherl will das Sportereignis mehr und mehr professionalisieren und gleichzeitig nicht auf den familiären Charakter verzichten.

Der Start / Ziel – Bereich wird auch in diesem Jahr aussehen wie bei einem gewöhnlichen Wettkampf. Werbebänder und Beachflags werden dem Start / Ziel – Bereich einen eigenen Charakter geben. Der Lohn für die Sportlerinnen und Sportler wird reizvoller sein mit Pokalen und edlen Urkunden. Den Wünschen nach den Verbesserungspotentialen, die Franz Dirscherl vor kurzem angemerkt hat, ist inzwischen pragmatisch entsprochen worden. „Eine leistungsstarke Lautsprecheranlage ist unsere neue Errungenschaft“, freut er sich. Sowohl bei der abendlichen Siegerehrung, vor allem aber auch während des Naturistenlaufs sei eine entsprechende technische Ausstattung nötig. Mit der Lautsprecher – Anlage werde auch Atmosphäre vermittelt, unterstreicht Franz Dirscherl. Konkreter: „Wir wollen als Zuschauer die Moderationen genießen, die ja launisch daher kommen. Als Sportler wollen wir aber auch Motivation spüren, die einerseits durch Applaus und Ermutigung des Publikums, andererseits durch die Ermunterungen des Moderators zustande kommt.“ Insofern ist Franz Dirscherl offen für kreative Ideen oder finanzielle Unterstützung, um dem Internationalen Naturistenlauf ein noch passenderes Erscheinungsbild geben zu können.

Christoph Müller

 

 

 

 

Die Pokale sind schon da.

Wer gewinnt den Naturistenlauf 2014 ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde des Internationalen Naturistenlaufes,
 
Viele Menschen machen in diesen Tagen ihre Urlaubsplanungen für das neue Jahr.
Deshalb möchte ich Euch daran erinnern, Anmeldungen für das FKK-Familientreffen "Mee(h)r erleben" können bereits getätigt werden.
 
 http://www.meehrerleben.de/mehrerleben/index.php/anmeldung
 
"Mee(h)r erleben 2014" findet von  01.08.2014  bis  10.08.2014 statt.
 
Aber natürlich würde ich mich sehr freuen, Euch auch am Start des Internationalen Naturistenlaufes begrüßen zu dürfen.
Hierzu die Anmeldung als Anlage.
 
Datum:             09. August 2014
                        13:45 Uhr

(Achtung! Veranstaltungsbeginn des Naturistenlaufes

in diesem Jahr also etwas früher)  
 
Bestimmt habt ihr die Berichte in unseren Zeitschriften "FREIKÖRPERKULTUR" oder "DER NATURIST" gelesen.
Wer auch im Internet ein bisschen stöbert, findet unter folgenden Links Eindrücke und Meinungen:
 
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=29172&unwatch=topic
 
https://www.facebook.com/pages/Internationaler-Naturistenlauf/219236734845609?fref=ts
 
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=29165&unwatch=topic (für 2014)
 
http://www.fkk-freun.de/viewtopic.php?t=27612&highlight=internationaler+naturistenlauf (für 2013)


Nun möchte Euch einen schönen 1. Advent und eine gute vorweihnachtliche Zeit wünschen.
 
Franz   

Anmeldung Naturistenlauf  

 

    Urlaub darf man auch verschenken ..... Wink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mee(h)r erleben 2013

 

  Mee(h)r erleben geht auch 2014 weiter  ~~~Wink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dankeschön an alle Helfer

den kreativen Fotografen Chistian Böttcher und Detlef Schleicher sowie allen Beteiligten,

die diesen Event zu etwas ganz Besonderes gemacht haben !

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Sonnenbrände als Wasserpfützen

Die FKK – Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ wurde

erfolgreich durchgeführt.

Haben Sie eine Idee, wie man einen Namensbutton mit einer spitzen Nadel während einer FKK-Familienfreizeit am Körper befestigt ? Wenn Sie eine oder einer der 524 Teilnehmerinnen oder Teilnehmer der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ gewesen wären, die vom 26. Juli bis 4. August auf dem FKK-Campingplatz am Rosenfelder Strand im holsteinischen Grube stattgefunden hat, dann wüssten Sie, wie das scheinbar Unmögliche möglich gemacht wurde. Denn die Freundinnen und Freunde des Nacktseins, die sich bereits zum sechsten Male dort getroffen haben, haben wieder so manchen Höhepunkt naturistischen Lebens im deutschsprachigen Raum miterleben können.

So sind bereits zum vierten Male die Sportlerinnen und Sportler beim Internationalen Naturistenlauf gestartet. Der Lauf-Organisator Franz Dirscherl, der die Läuferinnen und Läufer beim Nordic- Walking sowie beim Mittelstreckenlauf über 5000 und 10000 Meter hat laufen lassen, hat auch in diesem Jahr die Teilnehmerzahl steigern können.

131 Läuferinnen und Läufer sind es gewesen, die in Adamskleidung um den FKK-Campingplatz am Rosenfelder Strand gelaufen sind  und um Pokale gekämpft haben. „Ich freue mich über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.

Mich beeindruckt, dass es immer wieder auch jene gibt, die nur für den sportlichen Wettkampf die Reise in den hohen Norden antreten“, erzählt Franz Dirscherl im Gespräch. Besonders hat er sich auch darüber gefreut, dass der Erlös des vierten Internationalen Naturistenlaufs in Höhe von 772.-  Euro  zu gleichen Anteilen an die Rettungswache der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Rosenfelder Strand und an die Freiwillige Feuerwehr Grube geht.

Dies sei wichtig, schließlich wolle man als naturistische Sportveranstaltung auch als Teil des jährlichen Lebens in Grube verstanden werden, so Dirscherl.

 

Es sind natürlich die vielen kleinen und großen Erlebnisse gewesen, die auch in diesem Jahr den Reiz der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ ausgemacht haben.

„Es sind ungefähr fünfzig Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alljährlich an den Rosenfelder Strand reisen, weil Mee(h)r erleben ein Fixpunkt im Kalender und in der Urlaubsplanung ist“, erzählt der Koordinator der „Mee(h)r erleben“ – Maßnahme, Günther Hedderich.

 

 

Dies mache natürlich stolz. Vor den Wohnmobilen und Wohnwagen hat es wieder soviel schöne Begegnungen gegeben, dass „Mee(h)r erleben“ unvergesslich für viele ist. „Man spürt einfach, dass man mit seiner Freude am Nacktsein nicht alleine ist. Und das Ganze kann ganz unverfänglich in der Natur und mit der Familie stattfinden“, erzählt eine Teilnehmerin.

In diesem Jahr sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ vom Wetter verwöhnt worden. „Die Sonnenbrände auf der Haut haben mehr dominiert als die Wasserpfützen auf dem Boden“, bringt es Camp-Koordinator Günther Hedderich grinsend auf den Punkt.

 

 

 

Auch die Präsidentin der Internationalen Naturisten-Föderation (INF), Sieglinde Ivo, die als Mitveranstalterin von „Mee(h)r erleben“ und Schirmherrin des Internationalen Naturistenlaufs an die Ostsee gereist war, hat sich zufrieden gezeigt: „Das Wetter hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwöhnt. Das abwechslungsreiche Programm von Mee(h)r erleben hat sein übrigens dabei getan.“

 

So hat es nicht verwundert, dass gleich zwei Nacktwanderungen mit der Nacktwander-Pionierin Nicole Wunram zu einem Erfolg geworden sind. 74 bzw. 79 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind lediglich mit Wanderschuhen und Rucksack ausgerüstet durch die schleswig-holsteinische Tiefebene spaziert. „Wir haben fast den Teilnehmerrekord an einer Nacktwanderung im deutschsprachigen Raum geknackt. Uns bleibt im kommenden Jahr noch eine Herausforderung“, berichtet Nicole Wunram.

(Bericht *Nacktwanderung mit Nicole siehe weiter unten)

 

Eine Aufgabe wird es auch sein, das Angebot für Kinder und Jugendliche bei der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ nochmals anzupassen.

 

„Wir stellen uns dem gerne“, meint Günther Hedderich. Schließlich wolle man mehr anbieten als die Wasserrutsche und das Bungee-Springen, dass so manches Lächeln in die Gesichter von Kindern und Jugendlichen gezaubert hat.

 

Dass die FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“, die von der INF, dem Deutschen Verband für Freikörperkultur (DFK) und der Familiensport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG-NW) durchgeführt wird, sich an die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anpasst, haben die beiden Biker-Touren gezeigt, die in diesem Jahr das erste Mal im Rahmen von „Mee(h)r erleben“ stattgefunden haben.

 

Anderthalb Dutzend Freundinnen und Freunde des Zweirads hatten sich versammelt. Im kommenden Jahr wird es einen besonderen Programmpunkt für Liebhaberinnen und Liebhaber von Wohnmobilen geben.

 

„Worauf wir natürlich besonders bauen, ist das Eigenengagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, unterstreicht Günther Hedderich. Das Programm lebe auch davon, was aus den Reihen der Familien käme. Diese sind schließlich auch der Schatz der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“.

Christoph Müller

 

 

 

Bericht von Nicole Wunram - 

Nacktwanderung um das Gelände vom FKK Camping Ostsee.

 In diesem Jahr sollte es nun zwei Nacktwanderungen im Rahmenvon Mee(h)r erleben geben. Am Morgen der ersten Wanderung waren wir sehr gespannt, wie viele Teilnehmer wir in diesem Jahr sein werden. Ob es mehr sein würden wie im letzten Jahr? Immerhin zählten wir im Jahr 2012 genau 62 Wanderer.

Als wir zum Treffpunkt und somit Start der Wanderung kamen, waren wir sehr erstaunt über die vielen Menschen, die darauf warteten mit uns zu wandern. Es war bestes Wanderwetter und gute Stimmung.

Nach ein paar organisatorischen Worten gingen wir vom bunten Wohnwagen über den Campingplatz Rosenfelder Strand bis zur Schranke. Einige Autos die hinter uns waren, fuhren wohl das erste Mal „Schritt“ auf dem Platz.

Hinter der Schranke machten wir den Autos Platz und bogen nach links ab. Außen am Campingplatz vorbei führte uns der Weg an Feldern entlang bis zu einem kleinen Wäldchen.  Hier bot sich die beste Gelegenheit einmal zu zählen wie viele Teilnehmer wir waren. Und wir staunten nicht schlecht, es waren 74 (!) Wanderer zusammen gekommen.

 

Nach dem das Wäldchen umrundet war führte uns der Weg erst einmal wieder zurück bevor wir nach rechts abbogen um einen Schlenker durch das Stranddorf Augustenhof zu machen. An der Treppe des Deiches nutzten wir die Gelegenheit für ein Gruppenfoto und wanderten anschließend zwischen Deich und Strand wieder in Richtung Campingplatz.

Leider konnten wir den Abstecher um das Rückhaltebecken nicht erwandern, da die Nordic Walker berichteten, dass durch den Regen der vergangenen Nacht der Weg schlecht begehbar ist. So führte uns der Weg kurz vor der Schranke wieder am Campingplatz vorbei und wir kamen nach 7 km durch den Hintereingang wieder an den Ausgangspunkt der Wanderung.

Wir bedankten uns bei allen Wanderern für die zahlreiche Teilnahme und es kam die Frage auf, wie viele Menschen noch fehlen, damit die größte Wanderung in Deutschland am Rosenfelder Strand stattfinden könne. Die bisher größte Wanderung war Pfingsten 2012 mit 92 Teilnehmern. Daraufhin waren alle ganz motiviert diesen Rekord knacken zu wollen, schließlich sollte ja noch eine Wanderung im Rahmen von Mee(h)r erleben dieses Jahr stattfinden.

 

Am Abend wurde uns beim Grillen am Festzelt berichtet, dass viele Wanderer bereits weitere Menschen motiviert hatten an der zweiten Nacktwanderung teilzunehmen. Wir freuten uns und waren gespannt.

Am Morgen des zweiten Termins war es etwas kälter und wir hatten schon die Befürchtung, dass keiner mit uns wandert. Mit einer Gänsehaut auf der Haut gingen wir zum Treffpunkt an dem bereits sechs Wanderer warteten. Und schnell hat sich rumgesprochen, dass die Wanderung trotz der Temperaturen und den Wolken am Himmel doch stattfindet.

 

In kürzester Zeit wartete eine Menschentraube am bunten Wohnwagen und die Wanderung konnte beginnen. Wir gingen in Richtung Sonne und waren guter Dinge, das Wetter wurde mit jedem Meter besser und am Ende der Wanderung freuten sich alle auf eine kalte Dusche bzw. die Ostsee. Doch die große Frage war, wie viele Teilnehmer waren es nun? Die Zählung in der kleinen Pause am Wäldchen ließ uns erstaunen: trotz des anfänglich kalten Wetters konnten wir die Teilnehmerzahl auf 79 (!) steigern.

 

 

Wir bedanken uns bei allen die mit uns gewandert sind und hoffen euch im nächsten Jahr gesund und munter wieder zu sehen.

Nicole & Markus 

 

 

Fotos: Chistian Böttcher und Detlef Schleicher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Franz ist unermüdlich an der Ostsee, um auch die Kleinsten zu trainieren.

Danke Franz ! Wink

 


 

 

 

 

 

 

 

Bericht von Franz Dirscherl -

über den Naturistenlauf 2013

Ohne Unterstützung und zahlreiche Helfer geht nichts

Sobald der aktuelle Int. Naturistenlauf beendet ist, geht es tatsächlich
nach dem Motto weiter „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“. Schon zu den
Veröffentlichungen, also bei der Erstellung der neuen Plakate muss klar
sein, wer steht mit seinem guten Namen hinter der Veranstaltung, wer ist
eine Persönlichkeit, die der Aufgabe des Schirmherren gerecht wird. 2011
und 2102 übernahm dies keine geringere als die Präsidentin der INF
(International Naturist Federation), Sieglinde Ivo. Dies ist für den
Naturistenlauf natürlich eine besondere Auszeichnung und Ehre.

Da der Lauf Bestandteil des FKK-Familientreffen „Mee(h)r erleben“ ist, erfordert dies der ständigen  Abstimmung mit den Gesamtorganisatoren
Günther Hedderich und Edgar Nesseler. Edgar ist für das Geld zuständig und somit für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung. Mee(h)r erleben ohne Günther? Das wäre gar nicht vorstellbar. Günther ist Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen. Wie hatte ich schon einmal bei einer
Läuferauszeichnung gesagt, Günther hat viele Ideen von denen er nicht weiß wie man sie umsetzt, aber Günther kennt immer jemanden der das kann. Ja, genau das ist seine Stärke, dieses Netzwerk, das er wie kein anderer besitzt.

 

Eine Veranstaltung kann in der heutigen Zeit aber nur erfolgreich sein, wenn sie auch mediale Unterstützung erfährt. Schon über viele Berichte von Christoph Müller durften wir uns freuen. Aber auch Michaela Töpper, Vizepräsidentin und Redakteurin des DFK, wie auch das Team der DFK-Geschäftsstelle sind behilflich wo es geht.

 Smile

Viele Details sind während des Jahres der Vorbereitung zu erledigen. Hierzu bieten sich auch hilfreiche Menschen an. Für die meisten Aufgaben wären allerdings regelmäßige Treffen erforderlich und so ist die örtliche Distanz ein Problem. Eine Person bringt sich jedoch trotz großer Entfernung immer wieder ein, Gerd Schäfer. Von ihm stammt die Idee mit den Kinderpokalen und
er war es auch, der eine finanzierbare Quelle hierfür ausfindig gemacht hatte.  Seine Stärken liegen aber vor allem in praktischen Dingen. So entstand in seinen Händen die Bodenhülse für den Fahnenmast, aber auch so manches unscheinbare, aber erforderliche Requisit.

Die meiste Unterstützung erfahre ich allerdings von meiner Frau Ingrid. Würde sie das Projekt „Internationaler Naturistenlauf“ nicht mittragen, könnte diese Veranstaltung von mir nur schwerlich zu organisieren sein. Da fällt so mancher Abend aus, weil schnell noch ein Design für die Fahnen¬fabrik erforderlich ist oder weil ein Bericht gebraucht wird. Vor allem ist sie aber bei der Veranstaltung vor Ort gefragt und unverzichtbar. Viele logistische Abläufe könnten für die große Anzahl von Läufern und Läuferinnen, in der zur Verfügung stehenden Zeit, alleine gar nicht erledigt werden. Ihr Lohn? Viele nette und wertvolle Kontakte.

Richtig ernst wird es dann in Rosenfelde. In wenigen Tagen ist ein zuverlässiges Helferteam auf die Beine zu stellen. Wer ist aktiv beim Lauf dabei und wer bleibt dann noch für unterstützende Dienste übrig? Von den  
Verbleibenden kann wer, was und ist der oder die auch dazu bereit? Die Suche kann beginnen. Da gibt es als Antwort auch mal: „Wir sind hier nicht zum Arbeiten sondern machen Urlaub.“ Wie würde Günther darauf reagieren?
„Urlaub kannst du da drüben zum normalen Preis machen, hier sind die Teilnehmer Programm.“ Ich spare mir so einen Satz, denn solche Menschen passen sowieso nicht in mein Team. Auch so fanden sich beim 4.
Internationalen Naturistenlauf im Jahr 2013 über fünfzig sympathische, nette Menschen, die alle ihre Aufgabe verantwortungsvoll erfüllten.

Aber nun mal der Reihe nach. Wie war das 2013? Kaum angekommen, erhörte meinen ersten Hilfeschrei natürlich Gerd. Er ist nicht nur handwerklich talentiert, sondern scheint auch mit mehr Kraft als ich ausgestattet zu sein. Die Bodendübel schienen das zu wissen und gaben bei ihm den mir
entgegen gebrachten Widerstand auf. Zudem bekam ich auch Hilfe, wo immer und wann immer notwendig, durch Frank und der Mannschaft des

FKK Camping Ostsee. Zwar hatte ich bereits die Beachflag-Allee gestaltet, aber die notwendige Gerätschaft, um das Start/Ziel-Banner aufzu¬hängen hatte ich nun wirklich  nicht dabei.

Schon einen Tag vor dem Wettkampf fuhr ich mit Hartmut die Routen ab. Wir markierten alle 500 Meter die Strecke und besprachen die weiteren zu
kennzeichnenden Stellen.  Die entsprechenden Schilder wurden dann von
Hartmut am Samstag in aller Früh aufgestellt. Könnte Hartmut tatsächlich
die Teilnehmer in die falsche Richtung schicken? Eigentlich nicht, denn da
gibt es auch noch die Streckenposten.

Sie sichern die Wege der Läufer. Alle
neuralgischen Punkte sind besetzt. Zu ihnen gesellen sich dann auch noch
die Teams der Wasserstellen. Bei dem heißen Wetter hatten wir vier Plätze
besetzt. Ein munteres Völkchen war entstanden, die entsprechend ihren
Aufgaben ausgestattet und mit Instruktionen versehen wurden. Bei der
Besprechung dann ein Wunsch: „Wir wollen auch einmal auf einem Foto sein.“
Dieser Wunsch konnte leicht erfüllt werden.

Sowohl Unterwegs, als auch im Zielraum waren sie in Bereitschaft, die Ersthelfer. Thorsten von der DLRG und sein Kollege begleiteten auf ihren Fahrrädern das Läuferfeld. Im Start/Ziel-Bereich kümmerte sich Susi um erschöpfte Athleten. Alle waren untereinander mit Funk verbunden. Die dafür erforderliche Koordination übernahm Knut. Zudem bestand Funkkontakt zu den Strecken-posten. Gott sei Dank mussten die Dienste der Ersthelfer beim Wettkampf nicht in Anspruch genommen werden.

Und da gab es noch so manch wichtige Aufgabe im Zielbereich. Allen voran die Zeitnehmer. Detlef und seine Frau Sabine bedienten die vier voneinander unabhängigen Zeitmaschinen. Sie wurden zusätzlich von Wolfgang, Ole und
Birgit unterstützt, die die Einläufe registrierten und auch manuell stoppten. Das ganze Geschehen kommentierte Thomas in seiner sympathischen Art. Leider war die Verstärkeranlage zu schwach ausgelegt und so ging viel
von der Ziel-Atmosphäre verloren. Ent-sprechende Abhilfe wurde für das nächste Jahr bereits zugesagt.


Viele weitere helfende Personen standen zur Seite, wie z.B. Rudi, der sich um das Klamottenzelt kümmerte oder der „liebe Horst“. So steht es

 jedenfalls auf seinem T-Shirt, welches er abends trug. Lieb ist er, aber auch korrekt. Seine Aufgabe war es darauf zu achten, dass sich alle an die
Kleiderregel halten, also nackt an den Start gehen. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, aber sicher ist sicher. Oder auch Felix sollte erwähnt werden, dessen Anmeldung sich durch eine besonders schöne Schrift auszeichnete. Dieser Umstand bescherte im sogleich den Job, die
Startnummern auf Oberarme und Bauch der Teilnehmer zu schreiben.

 

 

 

Eine ganz besondere Rolle spielte während der ganzen Woche Berend. Er betreute die Walker und Nordic Walker bei den Vorbereitungsläufen, zeigte den Film vom
Naturistenlauf 2012 und unterstütze mich wesentlich bei der Ehrung der
Läufer¬innen und Läufer im Festzelt. Darüber hinaus sorgte er immer für
gute Stimmung.

Bestimmt habe ich nun jemanden vergessen zu erwähnen, er oder sie möge es mir verzeihen. Alle Helfer tragen dazu bei, dass der Internationale Naturistenlauf überhaupt stattfinden kann. Deshalb möchte ich mich hier
ganz offiziell und öffentlich bei allen bedanken. Gleichzeitig möchte ich  darum bitten, dem Naturistenlauf weiterhin die Treue zu halten und mich weiterhin zu unterstützen.

Franz Dirscherl

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Vorbereitungen zum Naturistenlauf 2013

sind im Gange !!!!  „Erlebnis mit allen Sinnen genießen“ -  Es ist bald wieder soweit. Am Samstag, 3. August, wird auf dem FKK-Campingplatz am Rosenfelder Stand im holsteinischen Grube der Internationale Naturistenlauf stattfinden. Es wird einer der Höhepunkte der FKK-Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ sein, die vom 26. Juli bis zum 4. August stattfinden wird.

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